Was wäre die Welt ohne Schrift? Geschichte beginnt erst mit schriftlichen Aufzeichnungen. In unserem Kulturkreis sind es nur 26 Zeichen, Buchstaben, mit denen wir unsere Gedanken und Sprache sichtbar machen und für die Nachwelt erhalten.
Schrift entwickelt und verändert sich. Wir kennen viele historische Schriften wie z. B. die Capitalis, Unzialis,die gotischen Schriften, die gebrochenen Schriften. Neueren Datums sind die Schriften der Humanisten. Sie alle sind unserer Kulturgut.
Übersetzt aus dem Griechischen bedeutet "Kalligraphie" allgemein: "Schönes Schreiben". Der tiefere Sinn des Wortes "kallos" ergibt "Schriftkunst" mit persönlichem Ausdruck.
Leider hat diese Schreibkunst ihren hohen Stellenwert eingebüßt. Es liegt an uns, ihr wieder die gebührende Aufmerksamkeit in unserem Leben zu geben.
Meine ersten kalligrafischen Versuche machte ich 1997 und lernte die Grundlagen der historischen Schriften.
In den letzten Jahren nahm ich Unterricht u. a. bei Gottfried Pott, Hans Maierhofer, Charly Witschnigg, Peter Thornton, Rolf Lock, Katharina Pieper, Thomas Hoyer, Torsten Kolle und anderen.
Ich bin Mitglied der Schreibwerkstatt Klingspor in Offenbach, Mitbegründerin des "Thielenbrucher Kallitreff" und aktiv tätig im Kulturforum Overath.
Als Schülerin u. a. von Hans Maierhofer, Regensburg, bin ich zu finden auf der Internetseite "International Calligraphic Exihibition".